Die Geschichte

Im Sommer 2012 entschied ich mich, auf Reisen zu gehen. Es war mein letztes Jahr als Student und ich dachte mir, ich sollte eine letzte lange Reise machen, bevor ich mich dem Berufsleben widme. In Europa bietet die Student Travel Agency die Möglichkeit „Work and travel USA“. Das Programm ist so ausgerichtet, dass man für den Sommer einen Job bekommt und nach der Sommersaison für einen Monat durch die USA reisen kann. Das war genau das, was ich machen wollte, und meine Freundin kam auch mit. Weil wir natürlich zusammen arbeiten wollten, konnten wir uns nicht aussuchen, wo und was wir die nächsten 5 Monate machen werden. Und als wir eines Tages unsere Bewerbungen öffneten, um zu sehen, ob es etwas Neues gibt, sahen wir, dass wir als Zimmermädchen und Roomboy in einem Hotel im Yellowstone-Nationalpark angestellt wurden.

Und so begann die Geschichte von Facility.

Das Hotel, in dem wir arbeiteten, heißt Gray Wolf Inn and Suites und ist ein Teil des Unternehmens Delaware North. Es ist ein Hotel der mittleren Klasse mit gut 100 Zimmern. Die typischen Gäste waren nur auf der Durchreise durch die Stadt West Yellowstone, wo das Hotel steht, sodass die Fluktuation der Gäste relativ groß war.

Während unserer Arbeit dort sah ich mir genauer an, wie unsere Arbeit organisiert wurde und wie wir – die Angestellten – untereinander kommunizierten. Ich bemerkte, dass nur wegen der Art, auf die wir kommunizierten, viel Zeit verloren ging. Dies passierte nämlich überwiegend durch Unterlagen in Papierform, von Mund zu Mund und über Walkie-Talkies. Das Hauptproblem war, dass dies nicht schnell und effektiv war.

Hier ein Beispiel:

Unsere Hotelaufseherin überprüfte immer die gereinigten Zimmer. Um jedoch herauszufinden, welche Zimmer schon gereinigt wurden, musste sie zu uns kommen und sich unsere Zimmerlisten ansehen. Wenn irgendwas mit den geprüften Zimmern nicht stimmte, musste sie wieder zu uns kommen und der gesamte Kreis fing von vorne an. Deswegen ging viel Zeit verloren und es mussten viele Kilometer zurückgelegt werden, nur weil wir keine bessere, effizientere Verständigungsweise hatten. Während dieser gesamten Zeit hatte die Rezeption keine dieser Informationen.

Wegen des langsamen Prozesses ist es manchmal passiert, dass die Gäste auf ihre Zimmer warten mussten, als sie um 14 Uhr ankamen, da diese noch nicht bereit waren. In Extremfällen passierte es auch, dass uns Fehler beim Reinigen der Zimmer unterliefen und, weil unsere Aufseherin nicht genügend Zeit hatte, um sie genauer zu kontrollieren, fanden die Gäste diese Fehler und dies resultierte in einer sinkenden Gästezufriedenheit.

Der Zeitverlust und die unnötigen Kosten sind in der gesamten Hotelorganisation auffindbar. Viel Zeit geht wegen der Organisation der Zimmerlisten für die Zimmermädchen, der Erstellung von Berichten über Wartungsfälle, wegen der Verteilung zusätzlicher Aufgaben unter den Angestellten, der Anrufe zwischen Rezeption und Zimmermädchen, der Beschaffung, der Qualitätsprüfung mit Check-Listen usw. verloren. Die Kette an Problemen ging tiefer und tiefer und endete bei den Managern, die keine richtige Kontrolle über die Ereignisse hatten, weil es einfach unmöglich ist, über so viele Personen, Anrufe, Unterlagen und Mund-zu-Mund-Kommunikation den Überblick zu behalten.

Als ich all das sah, stellte ich fest, dass es hier eine Gelegenheit gibt, eine Lösung zu entwickeln, die alle erwähnten Probleme lösen und den Hotels eine Komplettlösung für ihre interne operative Kommunikation bieten würde.

4 Jahre, einen Startup-Accelerator und 100 Hotel später zeigt Facility eine beträchtliche Wirkung. Die App verändert die Hotelindustrie, indem sie den Gästen weltweit bessere Dienstleistungen gewährleistet.

Sie spart nicht nur Papier, minimisiert den Bestandschwund und verbessert die Kommunikation zwischen allen Abteilungen im Hotel, sie bietet auch einen tiefen Einblick für die Geschäftsführung.

Wegen Facility sind alle gut über die Ereignisse im Hotel informiert. Alles, was man wissen sollte, ist nur einen Klick entfernt.

Während unsere Geschichte weiter geht, lade ich Sie herzlich ein, dass Sie Facility kennenlernen.

Luka Berger, Geschäftsführer